Geschichte

Zum jetzigen Zeitpunkt zählt die Königliche Karnevalsgesellschaft über 80 Mitglieder, die während des ganzen Jahres für den Fortbestand des Raerener Karnevals sorgen, sei es durch zahlreiche Proben oder durch ihren unermüdlichen Einsatz im Vorstand und in den verschiedenen Beiräten.

Hier möchten wir Ihnen nun einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte unserer Gesellschaft gewähren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim stöbern.

1952

Unter dem Vorsitz von Herrn Erich Gier wurde am 27. Januar 1952 im Lokale „Zum Onkel Jonathan“ eine Gründungsversammlung einberufen und aus dem Stammtisch „Lustige Elf“ wurde die Karnevalsgesellschaft <<Lustige Elf>>.

Somit war der Grundstein gelegt und die Vereinsaktivität konnte beginnen.

Im gleichen Jahr stellte die Karnevalsgesellschaft Lustige Elf in der Person von Helmut Leyens den ersten Prinzen der Großgemeinde Raeren und veranstaltete am 17. Februar 1952 aus diesem Anlass eine Prinzenproklamation im Saale „Zum Onkel Jonathan“.

Am 24. Februar des gleichen Jahres zog dann der erste Nachkriegsfastnachtzug durch die Strassen Raerens.

1953

Auf der Versammlung vom 19. September 1953 wurde dann der endgültige Vorstand gewählt und der Verein genoss große Aufmerksamkeit und Anerkennung, was zu einer regen Vereinszunahme in den folgenden Jahren führte.

Ein erstes Tanzballett mit 8 Tänzerinnen, einem Tanzmariechen und einem Tanzoffizier wurde aufgestellt, welches bereits im ersten Jahr mit Begeisterung vom Publikum angenommen wurde.

1956

Weitere Errungenschaften und zwar sehr glückliche, verwirklichten sich im Jahre 1956 mit der Aufstellung eines Offizierskorps sowie eines Fanfarenkorps.

Soweit war man komplett und das Vereinsleben konnte blühen und gedeihen. Die Gesellschaft wuchs, neue Mitglieder kamen hinzu.

1970

Weiterhin zu erwähnen ist auch das Reiterkorps, welches in diesem Jahr auf Initiative von Helmut Leyens ins Leben gerufen wurde.

1973

Am 16. und 17. Juni 1973 feierte die Karnevalsgesellschaft Lustige Elf in einem würdigen Rahmen ihr 22-jähriges Bestehen.

1975

wurde die Gesellschaft zu einer harten Erkenntnis gezwungen, als man feststellen musste, dass das Fanfarencorps mangels aktiver Mitglieder nicht mehr fortbestehen kann!

1977

sah man sich nun aus ähnlichen Gründen gezwungen, die Tätigkeit der Tanzgruppe einzustellen.

All diese ungünstigen Umstände haben es aber nicht fertig gebracht, den Verein zu schwächen.

1984

feierte die Karnevalsgesellschaft Lustige Elf gemeinsam mit dem Raerener Karnevalskomitee ihr 33-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt.

Im gleichen Jahr konnte die Gesellschaft ebenfalls über eine neue starke Tanz- und Kindertanzgruppe verfügen und das Ehepaar Gensen wurde zum Tanzpaar ausgebildet.

1988

In diesem Jahr kam es zu einigen Differenzen in den Reihen des Vorstands. Die Damen und Herren traten kurzerhand zurück. Die Tanzgruppe und das Tanzpaar spaltete sich ebenfalls ab, um sportlich neue Wege zu gehen.

Dies sollte fast das Ende der Karnevalsgesellschaft bedeutet haben, hätten die Ehrenmitglieder sich nicht auf die Suche nach einem neuen geeigneten Präsidenten gemacht. Werner Emonts erklärte sich daraufhin bereit, die Geschicke der Gesellschaft vorübergehend in seine Hände zu nehmen und es ging wieder bergauf.

Eine neue Tanzgarde aus 6 Tänzerinnen wurde gegründet und als Tanzmariechen wirbelte Sylvia Klinges über die Bühne.

Im gleichen Jahr organisierte die Gesellschaft den 1. Raerener Weihnachtsmarkt unter der Schirmherrschaft der Gemeinde. Dieser entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Aushängeschild des Töpferdorfes Raeren, wohl begründet durch die wunderschöne Kulisse der Burg Raeren.

1989

Eine weitere Initiative der Karnevalsgesellschaft Lustige Elf war das „Europafest“, welches im Jahre 1989 zum ersten mal organisiert wurde. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Radiosender „Radio Fantasy“ waren zahlreiche Stars auf der Bühne zu sehen.

1990

Nach der allmählichen Öffnung der Ostblockstaaten organisierte die Gemeinde Raeren im Frühjahr 1990 den ersten Hilfsgütertransport nach Rumänien. Durchführendes Organ war ebenfalls die KG Lustige Elf.

Auch auf karnevalistischer Ebene fand in diesem Jahr eine Veränderung statt. Man rief den Vorstellabend der KG Lustigen Elf ins Leben. Jährlich stellen zahlreiche Künstler aus dem Köln-Düsseldorfer sowie aus dem hiesigen Raum ihr Können zur Schau. Für den Erfolg der Veranstaltung sprechen die stetig ansteigenden Besucherzahlen.

1993

Zusätzlich zu den obenerwähnten Festivitäten war die Karnevalsgesellschaft Lustige Elf weiterhin Organisator der traditionellen Karnevalsveranstaltungen am Altweiberdonnerstag und Karnevalssamstag sowie der Galasitzung im November.

Ein so breites Spektrum an Festen und Veranstaltungen sprengten natürlich den Rahmen einer Karnevalsgesellschaft. Aus diesem Anlass gründete man 1993 auf Bitte des Mehrwertsteueramtes die „Touristische und Kulturelle Fördergesellschaft o.G. Raeren“, die auf touristischer und sozialer Ebene die Arbeit innerhalb der Lustigen Elf mit übernahm.

Im selben Jahr konnte man nach langer Zeit wieder, durch Initiative von Karl-Heinz Jonas, mit einem Fanfarenzug auftrumpfen.

1995

feierte die KG Lustige Elf dann bereits das 44ste Jubiläum mit dem Raerener Karnevalskomitee.

1996

Auch auf der tänzerischen Ebene ging es in der Zeit wieder aufwärts. So entschied man 1996 für den karnevalistischen Nachwuchs eine Kindergruppe ins Leben zu rufen. Auf der Galasitzung im November hatte die Gruppe unter der Leitung von Karin Olbertz und Claudia Vonhoff ihren ersten großen Auftritt. Bei der selben Gelegenheit konnte das Publikum über den Namen der Kindergarde abstimmen, die sich fortan „Wibbelstätzjer“ nannte.

2002

feierte die KG Lustige Elf bereits ihr 50jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde ihr die einmalige Ehre zuteil, den Titel „Königlich“ durch den Beigeordneten Bezirkskommissar Herrn Marcel Lejoly zu erhalten.

Nach vielen erfolgreichen Vereinsjahren beendet Werner Emonts mit diesem Höhepunkt seinen Vorsitz der Kgl. Kg Lustigen Elf. Werner Emonts kann auf viele bewegte und erfolgreiche Jahre zurückblicken, und steht seinem Verein nun als Ehrenpräsident mit vielen Ratschlägen zur Seite.
Sein Amt übernahm Jeannine DeLamboy und wurde so die erste Frau an der Spitze eines Raerener Karnevalsvereins.

2004

Nachdem die Präsidentin Jeanine de Lamboy zurücktritt übernimmt Jean-Pierre Raxhon ihr Amt an. Zur Seite steht ihm von nun an Karin Lenders als Vize-Präsidentin.

2006

Jean-Pierre Raxhon tritt aus beruflichen Gründen zurück. Karin Lenders-Olberts übernimmt das Amt der Präsidentin und Karl-Heinz Steinbeck ist Vize-Präsident.

2007

Auch im Jubeljahr (5 x 11 Jahre) wird Karin Lenders-Olberts als Präsidentin und Karl-Heinz Steinbeck als Vize-Präsident die Lustige 11 leiten.

 

2010

Das Lustige 11 Marketing Team wird ins Leben gerufen.

 

2011

Karin Olbertz sowie Karl-Heinz Steinbeck treten als Präsidentin bzw. Vize-Präsident nach erfolgreichen Jahren  zurück, bleiben dem Verein aber weiterhin erhalten. Gerd Renardy übernimmt das Amt des Präsidenten sowie Raymond Bindels das des Vize-Präsidenten.

 

HOME